Are You Experienced

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Are You Experienced

Are You Experienced

Niemand hatte vorher der elektrischen Gitarre solche Töne entlockt wie es Jimi Hendrix auf seinem ersten Album 1967 gelang. Und niemandem ist es seitdem gelungen. Hendrix experimentiert mit Lautstärke, Feed-back und verschiedenen ausgefallenen Spezialeffekten, und er entfesselt geradezu das gesamte Klangpotenzial seines Instruments. Man erlebt dies bei so kühnen Werken wie „Purple Haze“, „Manic Depression“ und „Third Stone From the Sun“. Jimi Hendrix begeistert mit seiner explosiven Power un

Unverb. Preisempf.: EUR 12,08

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3 thoughts on “Are You Experienced

  1. 48 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    „Are you experienced“ verändert die Musikszene 1967, 20. September 2002
    Rezension bezieht sich auf: Are You Experienced? (Audio CD)

    Dave Marsh hat die LP die einflussreichste und beste Debüt-LP der Pop-History genannt, kam in dem Jahr heraus, als „The Doors“, „Seargeant Pepper“ und „The Piper at the gates of Dawn“ erschien. Jimi Hendrix wurde der neue Superstar. Die LP hielt sich mehr als ein Jahr in den Charts und 5 Singleauskoppelungen gab sie her.
    Es ist schwer zu beschreiben, das Feeling der Songs und des Gitarrenspiels. Es scheint, als habe die E-Gitarre bisher nur Graustufen hervorgebracht, Hendrix die erste Farbpalette. Besonders auf dem Titelsong klingt die Gitarre wie von einem anderen Stern, oder z.B. „51th Anniversary“ bringt die E-Gitarre in emotionale Soundregionen, die vorher weder jemand von dem Instrument vermutet hätte noch gehört hatte.
    „Electric Ladyland“ wird manchmal als sein bestes Werk gepriesen. Ich neige eher zum Debüt, das von für den CD-Sound hier attraktiver denn je klingt. Fast unglaublich, mit welcher Energie und Spielfreude fast sämtliche Songs daherkommen. Besonderes Lob verdient das pulsierende und vielschichtige Drum-Spiel Mitch Mitchels. Kaum ein Solo-Star hatte seinem Schlagzeuger einen solch breiten Raum zugelassen, mir fällt im Moment nur Elvin Jones von John Coltranes Quartett ein, evtl. noch Keith Moon oder Ginger Baker. Im Gegensatz zu den Psychedelic-Bands jener Jahre, die solcherlei auf 30-minütigen Improvisationen einem eingeschworenem Stammpublikum lieferten, brachte die Experience eine Masse an radiotauglichen Songs um 3 Minuten, die an Spielfreude, Innovation, seltsamen wie attraktiven Melodien kaum zu überbieten waren. Popmusik wurde jetzt auch von der seriösen Presse ernst genommen.
    – Manic Depression – hier liefern sich Hendrix und Mitchell geradezu ein Duell.
    – Third Stone from the Sun – auch dieser Track entführt in eine andere Galaxis ohne zu nerven.
    – „Hey Joe“ – auf der LP vermisste ich einige seiner Singles. Obwohl nicht von Jimi komponiert, wird er wegen des Erfolges seiner Debütsingle damit assoziiert. Die far-out weiblichen Background-Vocals sind ein wenig stärker zu hören als auf LP, genial ist das innovative Intro, das – obwohl jeder Gitarrist es schon geübt hat – kaum mit Worten zu beschreiben ist.
    – „The Wind Cries Mary“, eine ‚ruhige Single mit schöner Melodie, die ebenfalls auf keinem offiziellen Album erschien.
    – Purple Haze, ein wildes Heavy-Riff, der Text scheint sich zeittypisch um Drogen zu drehen.
    – Fire und Foxy Lady sind sehr heavy und handeln von bodenständigeren Themen (wie die meisten Tracks) Frauen und Erotik. Besonders im Mittelteil von „Fire“ kommt das Riff so schwer wie ein Panzer daher.
    – Rembemer und I don’t live today sind weitere Highlights eines Albums, das – so finde ich – keinen einzig schwachen Song(einschl. der Bonus-Tracks) hat.
    Der frühe Tod Hendrix macht im Angesicht der emotionalen Wucht seines Spiels noch heute betroffen. Viele Jugendzeitungen der frühen Siebziger betrauerten den Star und warnten gleichzeitig von der „Live Fast – Die young“ Lebensart.
    In der Tat ist auf „Are you Experienced“ und „Electric Ladyland“ mehr Energie und Innovation drauf als auf manch gesamten 30-jährigen Lebenswerk anderer Stars.
    Ein Musiker der Klassik hat mal gesagt, daß die Popmusik des 20. Jh nur 2 Genies hervorgebracht hatte: Jimi Hendrix und (?) Syd Barret. Beide extrem innovativ und kurzlebig.
    Ich kann mir keinen Hendrix in der Musiklandschaft der Siebziger oder Achtziger Jahre vorstellen, ein typischer Star der späten Sechziger. Ich hielt sein Spiel für nicht kopierbar, in Würzburg aber hat sich eine Gruppe seines Namens (mit weiblichen Vocals) seinen Songs verschrieben, die beinahe original klingen.
    „Are you Experienced“ ist ein Pflichtkauf, genauso wie „Electric Ladyland“. Wer Hendrix-Fan ist, kaufe sich noch „As Bold as Love“ und seine Tracks von Woodstock. Man lasse die Finger von irgendwelchen ausgegrabenen Live-Aufnahmen oder unentdeckten Tracks. Das meiste klingt mehr als miserabel und zeigt einen scheinbar ausgebrannten Hendrix, der von einem kritiklosen „hey man, its cool, far out, …“ Kiffer-Publikum (über das sich Frank Zappa schon 1966 lustig gemacht hatte) bejubelt wurde, selbst wenn er schlecht spielte, seine Musik nicht verstanden und sie nur zum Antörnen missbrauchte. Aber mit seinem Debüt hat er einen Platz im Musikpantheon des 20. Jh.

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  2. 8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Eines der Hendrix – „Standardwerke“, 18. Dezember 1999
    Von Ein Kunde
    Rezension bezieht sich auf: Are You Experienced? (Audio CD)

    Das 1967 erschienene Debütalbum der drei erst beim Monterey Pop Festival bekannt gewordenen „Jungspunde“ Jimi Hendrix, Mitch Mitchell und Noel Redding schlug in „Swinging London“ ein wie ein Komet. Was auf dieser Platte geboten wurde, war so außergewöhnlich, daß sich so mancher Sorgen um die damals noch so „brave“ Musikszene machte. „Acid Rock“ nannte man den psychedelischen, mit Blues, R&B, Jazz und Pop durchsetzten Stil, den Jimi & Co. schon gleich zu Anfang des Albums mit „Foxy Lady“ ihren Zuhörern um die Ohren hauten. Doch auch „Manic Depression“ ist durch seine Vitalität eine mehr als außergewöhnliche Rock-Nummer. Blues in reinstem Guß folgt schließlich mit „Red House“ – ein Stück, das Jimi auf keinem seiner Live-Auftritte losließ. Experimentell und wahrlich psychedelisch wird es mit “ Love or Confusion“ und „Are you Experienced“. Mit dem u.a. von den Red Hot Chili Peppers gecoverten „Fire“ weht dann schließlich ein eher funk-rockiger Wind. Und dann sind da natürlich noch „Purple Haze“, der Acid Rock-Klassiker schlechthin, und „Hey Joe“, ein Stück, das immer mit Jimi identifiziert wurde, obwohl er es nicht schrieb. Doch seine eigenen Komponierfähigkeiten bewies er mit der schönen bluesigen Ballade „The Wind cries Mary“. Ohne Zweifel eines der „Standardwerke“ für jeden, der sich mit Hendrix befassen will! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

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  3. 8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Ein Album, das die Rockwelt revolutionierte, 15. Oktober 2001
    Von Ein Kunde
    Rezension bezieht sich auf: Are You Experienced? (Audio CD)

    Mit diesem Album setzte Jimi Hendrix mit seinen beiden anderen Mitstreitern Noel Redding und Mitch Mitchell einen musikalischen Maßstab, der auch heute noch, lange nach seinem tragischen Tod, als Meilenstein des Rock gelten dürfte. Was die drei da experimentierten, war für damalige Ohren so gänzlich anders und derart innovativ, daß auch heute noch etliche Gitarristen sich an diesem Sound mehr schlecht als recht versucht haben. Seine Art, der Gitarre mit einem simplen Marshall-Verstärker Töne zu entlocken, ist auch heute noch unnachahmlich geblieben. Stücke wie „Red House“, „Highway Chile“, „Hey Joe“ und
    „Third Stone From The Sky“ sind wahre Meisterwerke bluesgetränkten Rocks, die auch Jahrzehnte später noch unter die Haut gehen und die unbändige magische Kraft, die daraus entstehen kann, transportiert. Jimis Stimme zeugt zudem von einer Leidenschaft, die spürbar werden läßt, welches Lebensgefühl damals bei manchen vorherrschte. Obwohl seine Musik nie kommerziell war, war sie dennoch bei der Jugend sehr beliebt. Wenn ich mir überlege, was die meisten heute alles so hören….Die Jimi Hendrix Experience tat genau das, was ihr Bandnahme aussagte: sie experimentierten mit Musik und brachten auf diese Weise die Entwicklung der Rockmusik einen gewaltigen Schritt nach vorne. Nie wieder hat es später einen solch begnadeten Gitarristen gegeben!

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