Walk the Line [Blu-ray]

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Walk the Line [Blu-ray]

Walk the Line [Blu-ray]

  • Jahr: 2005
  • Regie: James Mangold
  • Medium: Blu-ray
  • Laufzeit: ca. 153 Minuten
  • Label: 20th Century Fox Home Entertainment

Es war das Jahr 1955, als ein unscheinbarer Gitarrenspieler, der sich selbst J.R. Cash nannte, in das bald schon sehr berühmte Sun Studio in Memphis marschierte. Der Moment sollte die amerikanische Kultur nachhaltig beeinflussen, denn mit seiner dunklen Stimme sang er intensive und aus dem Leben gegriffene Songs, wie man sie zuvor noch nicht gehört hatte.

Es begann die Karriere des Johnny Cash, mit der er den Weg bereitete für Rock, Country, Punk, Folk und Rap.Walk the Linezeichnet

Unverb. Preisempf.: EUR 9,99

Preis: EUR 4,92

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3 thoughts on “Walk the Line [Blu-ray]

  1. 19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Cash Machine, 20. März 2006
    Rezension bezieht sich auf: Walk the line (Einzel-DVD) (DVD)

    Vorweg: ein toller Film mit eindringlicher Präsenz des sich zum Charaktermimen mausernden Joaquin Phoenix und einer überraschend souveränen, natürlich aufspielenden, sympathischen und knuffigen Reese Witherspoon, die ihr niedliches Meg-Ryan-Lookalike Image aus den unsäglichen NATÜRLICH BLOND Streifen auf einen Schlag vergessen macht. Die Oscar-Weihen wurden ihr absolut zu Recht zuteil. Außerdem zu erwähnen der in einer Nebenrolle und als alternder Patriarch beinahe zur Unkenntlichkeit vermake-upte Robert Patrick (zur Erinnerung: Arnolds Widersacher in TERMINATOR 2), der dem verbitterten Vater anrührend Leben einhaucht.
    Der Anfang des Films entwickelt sich zwar auf den ersten Eindruck etwas zäh und unschlüssig, auch angesichts diverser Parallelen zur Ray Charles Biographie (beispielsweise genannt sei der Tod des Bruders). Der Knoten platzt allerdings beim Vorspielen Cashs bei Sam Phillips (kleine, aber feine Nebenrolle, Darsteller leider – noch – unbekannt, vermittelt sofort einen kompetenten und musikleidenschaftlichen Eindruck), wo Phoenix sich in minutenlanger Großaufnahme in seinen Song hineinsteigert. Von da ab erhält man Zugang zu seinem kontrolliert verhaltenen Spiel, in dem er permanent zwischen Unsicherheit, unterdrückten Emotionen und Ausbrüchen jugendlicher Verliebtheit schwankt (klingt vielleicht unverständlich, ist auch schwer zu vermitteln). Auf jeden Fall kann man vermuten – sollte die Interpretation Cashs halbwegs stimmig sein -, dass er auf den ersten Blick kein Sympathieträger war und erst eine starke Frau wie June Carter benötigte, um den verletzlichen Menschen hinter der vermeintlich harten, teils machohaften Schale zu enthüllen. Und diese Jahre andauernde liebevolle (und später Liebes-) Beziehung zwischen der mehrfach geschiedenen Mutter June und dem unglücklich verheirateten Johnny – undankbare, aber bravourös von Ginnifer Goodwin gemeisterte Nebenrolle als erste Ehefrau – bringt einen neuen, interessanten und vor allem menschlich nachvollziehbaren Aspekt in dieses Biopic, das sich dadurch aus der Masse vergleichbarer Künstlerbiographien der Vergangenheit abhebt.
    Denn als Vielseher ähnlicher Filme und besonders im direkten Vergleich der im Jahresabstand veröffentlichen Streifen RAY und WALK THE LINE kann ich inzwischen ein Handbuch mit den wiederkehrend verwendeten Standards für Musikerbiographien verfassen: Epilog Kindheit (meistens unglücklich), brotlose Anfangsjahre, plötzliche Entdeckung und Durchbruch, Größenwahn, katastrophale Ehe, Drogensucht sowie ferner die technischen Aspekte der oft ähnlich abgefilmten Konzertsequenzen, vorzugsweise mit wirbelnder Kamera um den/die Sänger/Band herum. Wobei die Zahl der Nahaufnahmen in diesem Fall verhältnismäßig hoch ist und dadurch Joaquin Phoenix konzentriertes Spiel nebst unheimlichen stimmlichen Talents bestens zur Geltung kommen. Überhaupt gefällt mir die Neuinterpretation der Songs teilweise besser als das Original, da die Songtexte viel besser verständlich scheinen als Cashs originaler Nuschelgesang. Auch Reese Witherspoons Sangesqualitäten sind ähnlich überraschend wie seinerzeit vielleicht Nicole Kidman in MOULIN ROUGE.
    Alles in allem ein mehr als kurzweiliger, stimmiger und am Ende versöhnlicher Streifen über den Man in Black, bei dem es hoffentlich vielen Zuschauern wie mir ergehen könnte: dann nämlich, wenn man Johnny Cash von grundauf neu kennen- und den Hintergrund seiner größtenteils biographischen Songs erstmals verstehen lernt. Schönes Kino.

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  2. 58 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Edle Veröffentlichung einer großartigen Verfilmung einer Legende:, 4. Dezember 2006
    Rezension bezieht sich auf: Walk the Line (3 DVDs) (DVD)

    Extras/Bonusmaterial:

    ———————

    Mal abgesehen von der Aufmachung unterscheidet sich diese Veröffentlichung lediglich darin, dass hierbei noch eine dritte DVD vorhanden ist. Die ersten beiden sind mit der Steelbook-Edition identisch.

    DVD1: Über den gesamten Film hinweg Audiokommentare von Regisseur und Co-Autor. Desweitere noch ca. 18 Minuten an unveröffentlichten Szenen und der Original-Kinotrailer.

    DVD2: Johnny Cash JUKEBOX (erweiterte Musik-Sequenzen) mit ca. 16 Minuten Laufzeit. Desweiteren noch ein ca. 21-minütiges “Making of” sowie FOLSOM: Cash and the Comeback. Eine Dokumentation, ebenso wie auch RING OF FIRE: The Passion of June und Johnny. Die dritte Doku trägt den Titel “Cash werden/Carter werden und hat eine Laufzeit von ca. elf Minuten, wie auch die beiden anderen Dokus. Zu guter letzt gibt es noch “Cash und seine Philosophie” (ca. elf Minuten).

    DVD3: (Limitierte) Musik-Sampler-CD: Drei gesungene Titel (“Walk the Line”, “Wild Flower” und “Ring of Fire”) von Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon. Dazu gibt es noch ein 12-seitiges (und nicht wie auf der Verpackung angegeben 8-seitiges) Booklet.

    Alles in allem eine wunderbare Veröffentlichung mit allem was das Fan-Herz begehrt.

    Bild-/Tonformat:

    —————-

    Das Bildformat ist in 2,40:1 (anamorph / 16:9) und auch der Ton kann durchaus überzeugen. Dieser ist sogar in DTS 5.1 (in Deutsch und Englisch) verfügbar. Des weiteren noch in Dolby Digital 5.1 (Englisch). Die Audiokommentare sind in Dolby Digital 2.0 Stereo. Untertitel gibt es in Deutsch (auch für Hörgeschädigte), Englisch und Türkisch. Der Film gliedert sich in 36 Kapitel und besitzt stets animierte und mit Musik hinterlege Menüs. Sämtliche Extras sind Englisch, jedoch untertitelt.

    Inhalt/Fazit:

    ————-

    Redet man von Rock ‘N Roll, so fallen meist Namen wie natürlich Elvis Presley, Jerry Lee Lewis oder Roy Orbison. Sie alle finden sich in „Walk the Line“ ebenfalls wieder. Und genau dieser Film zeigt das Leben einer wahrlich Amerikanischen Legende, welche die eben genannten „Idole“ allesamt überlebt hat.

    Dieser Film ist der Legende Johnny Cash gewidmet und zeigt sein Leben und sein Schaffen bis Ende der 60er – Jahre in wirklich beeindruckenden Bildern.

    Für Fans von Johnny Cash dürfte „Walk the Line“ natürlich nicht allzu viel neues bieten, wohl aber den besten Film über das Leben und Schaffen des am 26. Februar 1932 in Kingsland (Cleveland) geborenen Johnny Cash. Vor allem aber jene Betrachter, welche keine Fans von ihm sind, werden mit diesem Meisterwerk eine bis 1968 relativ umfassendes Biographie zu sehen bekommen, welche einen von der ersten bis zur letzten Minute vollends in den Bann zieht. Man leidet und freut sich mit dem jungen, zielstrebigen, aber auch sehr zerbrechlichen Johnny Cash mit, wie selten bei einer anderen filmischen Hauptfigur zuvor.

    Der Film beginnt als Johnny sich im Alter von 12 Jahren befindet und er den Tod seines Bruders Jack miterleben muss und unter seinem Alkoholabhängigen Vater leidet. Sein Weg über die Army führt ihn unter anderem auch auf Deutsche Schauplätze (Landsberg) und zeigt wie er versucht sich mit kleineres Jobs durchzuschlagen. Als er dann mit einem seiner eigenen Songs und seiner Band die erste Platte aufnimmt, beginnt der Steile des Weg zum Ruhm Alle Größen des Rock ‘N Roll wie z.B. Elvis Presley, Jerry Lee Lewis oder auch Roy Orbison kreuzen dabei, unter anderem auch auf Tour, seinen Weg. Dabei lernt er auch die junge Sängerin June Carter kennen, welche sich für immer und ewig, bis ins Jahre 2003, in seinem Herzen festsetzt und ihn nicht mehr los lässt. Mit dem Ruhm kommen getreu dem traurigen Motto „Sex, Drugs & Rock’N Roll“ auch eben genau diese Probleme mit sich, welche ihn fast ins Jenseits bringen. Weiter möchte ich an dieser Stelle nicht auf das Leben von Johnny Cash eingehen, da dieser Film vor allem unbehafteten Betrachtern ein einzigartiges Filmisches, wenn auch zum Teil trauriges, Leben des Johnny Cash vermitteln soll.

    Selten waren Darsteller wie hier Joaquin Phoenix (Johnny Cash) und Reese Witherspoon (June Carter) am Rande der Perfektion was die Darstellerische Leistung betrifft. Joaquin Phoenix verkörpert Johnny Cash mit einer derartigen Intensität, dass einem gar keine Wahl bleibt – man muss sich einfach mit im freuen bzw. mit ihm Leiden. Und Reese Witherspoon versprüht einen Charme sondergleichen und bezaubert das Publikum mit ihrer natürlichen Art und ihrem hochkarätigen schauspielerischen Talent. Der Vater, Ray Cash, wird verkörpert von Robert Patrick („Terminator 2“, „Akte X“),…

    Weitere Informationen

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  3. 40 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Joaquin Phoenix brilliert als Johnny Cash, 24. April 2006
    Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Walk the line (Einzel-DVD) (DVD)

    “Walk the Line” ist ein Ausnahmefilm, die Biographie von Johnny Cash ist schlichtweg hinreißend. “Walk the Line” hat den Mut, ein differenziertes Bild von Cash zu zeichnen; auch seine dunklen Seiten werden ausgeleuchtet – ohne die man die Musik von Johnny Cash nicht angemessen würdigen kann.

    So zeigt “Walk the Line” Johnnys tragische Kindheit als Sohn eines erzkonservativen Baumwollpflückers, wie Elvis ist er stationiert in Deutschland, dann jung und unglücklich verheiratet – und findet in der Musik seine Erfüllung. Der junge Johnny Cash als Rock-Star, der mit Elvis und einem phantastischen Jerry Lee Lewis durch die Lande tingelt, den schnellen Ruhm und seine unglückliche Ehe in Drogen ertränkt und schließlich in der langen, komplizierten Beziehung zu June Carter seine Erfüllung findet. Das den ganzen Film umspannende Highlight: Cashs Auftritt in Folsom Prison. Eine mitreißende Geschichte, auch für Musik-Muffel!

    Und Joaquin Phoenix IST Johnny Cash. Er liefert eine Tour-de-Force ab und überzeugt in jeder Sekunde als tragisch-unglücklicher Cash. Phoenix hatte den Mut, die Cash-Stücke selbst zu singen – und macht es hervorragend! Dass Phoenix für diese Leistung nicht den Oscar bekommen hat, ist nicht nachvollziehbar. Reese Witherspoon als June Carter liefert eine Glanzleistung ab und harmoniert musikalisch toll mit Phoenix.

    Ein Must-See!

    Zwei CD-Tips: “Walk the Line” selbst und nach dem Film ein ganz besonderer Hochgenuss von Johnny Cash, “At Folsom Prison”.

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