Last Man Standing

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Last Man Standing

Last Man Standing

In die Jahre gekommene Musiker genießen im Blues, Soul oder Jazz den Ruf, wie ein guter Wein zu sein: Je älter desto besser! Im Rock & Roll dagegen gilt der frühe Tod als ehrenhaft, rockende Rentner dagegen müssen sich schon mal als Dinosaurier, Fossile oder Untote verschmähen lassen. All diese Kritikern zwingt der 1935 geborene Jerry Lee Lewis mit seinem furiosen Album Last Man Standing in die Knie. Der Titel ist übrigens eine Anspielung, dass Lewis der letzte Überlebende aus den legend

Unverb. Preisempf.: EUR 5,44

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3 thoughts on “Last Man Standing

  1. 10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    4.0 von 5 Sternen
    Jerry Lee Lewis dominiert illustre Duettpartner – RockNRoll Dokument, 17. November 2006
    Rezension bezieht sich auf: Last Man Standing (Audio CD)

    Dies ist mehr ein Dokument als ein „richtiges“ Album: Jerry Lee Lewis ist der letzte überlebende Künster aus der Gruppe der SUN-Musiker (Elvis Presley, Carl Perkins u.a.) und er hat einfach Alles und Jeden überlebt. Und immer weiter seine von rollenden Boogie Woogie Figuren des Fats Waller geprägten Rock und Country Interpretationen gespielt. Er lernte Klavier mit zehn und trat seit seinem 14 Lebensjahr regelmäßig in Kneipen auf. Und klingt immer noch wie damals in den frühen 50ern, wenn auch die Stimme nicht mehr so hoch und elastisch klingt mit mehr als 70 Lebensjahren.

    Der interessante Trick bei diesem Album: Dem Urgestein wird für jeden Song ein Duettpartner zur Seite gestellt. Und dann ganz direkt einfach aufgenommen, was der Meister live einspielt, einschließlich Intro und Outro.

    Und Jerry Lee zwingt jedem Stück und jedem Duettpartner seine Musik und seinen Stil auf. Meist etwas schneller als heute üblich geht es durch diverse Standards und die hitzigen und rollenden Pianofiguren sowie der lässige und schnodderige Gesang sorgen für Anpassungsdruck bei den Gästen. Die kommen damit unterschiedlich gut zurecht. Und wachsen teilweise über sich selbst hinaus (John Fogerty, Jimmy Page). Andere Duettpartner bleiben einfach unauffällig.

    Die reduzierten Interpretationen und die livehaftige Aufnahme sorgen für Langzeitwert; das klingt interessant und authentisch.

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  2. 35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    5.0 von 5 Sternen
    Die NEUE des KILLERS, 4. September 2006
    Rezension bezieht sich auf: Last Man Standing (Audio CD)

    Endlich ist sie da, die lange erwartete neue Studio-CD vom Killer Jerry Lee Lewis!!!

    „With a little help from my friends“ hätte der Titel auch heißen können, denn nicht weniger als 22 Gaststars sind über die Songs dieser CD verteilt. Sie unterstützen den Granden des Rock’n’Roll als Duettpartner oder Instrumentalisten, und Jerry Lee Lewis, bald 71, zeigt, dass man auch mit den Dritten noch richtig kräftig zubeißen kann.

    Natürlich ist das harte Leben, dass er sich (und anderen) zugemutet hat, nicht spurlos an ihm vorbeigegangen. Das hört man dann bei ein paar wenigen Liedern an Stimme und Artikulation.

    Letztlich sollte man ihm aber denselben „Altersbonus“ einräumen wie dem späten Johnny Cash, den er wie alle anderen berühmten Sun-Studio-Stars zur eigenen Verblüffung überlebt hat.

    Jerry Lee Lewis ist „The Last Man Standing“, und diese CD, prall gefüllt mit energiereichem Rock’n’Roll, Country Weepern, Blues, eben authentischer Jerry Lee Lewis-Musik, zeigt dass der Meister es immer noch drauf hat. Keep on rockin‘; Jerry Lee!

    Folgende Stars sind dabei: Rock And Roll/Jimmy Page on guitar; Before The Night Is Over/B.B. King on guitar; Pink Cadillac/duet with Bruce Springsteen; Evening Gown/duet with Mick Jagger, Ron Wood plays slide-guitar; You Don’t Have To Go/duet with Neil Young; Twilight/duet with Robbie Robertson; Travelin‘ Band/duet with John Fogerty; That Kind Of Fool/Duet with Keith Richards; Sweet Little Sixteen/duet with Ringo Starr, also drums, Ivan Neville on organ and Nils Lofgren on steel guitar; Just A Bummin‘ Around/duet with Merle Haggard; Honky Tonk Woman/duet with Kid Rock, with Keith Richards on guitar; What’s Made Milwaukee Famous/duet with Rod Stewart; Don’t Be Ashamed Of Your Age/duet with George Jones; A Couple More Years/duet with Willie Nelson; Old Glory/duet with Toby Keith; Trouble In Mind/Eric Clapton on guitar; I Saw Her Standing There/duet with Little Richard; Lost Highway/duet with Delaney Bramlett; Hadacol Boogie/Buddy Guy on guitar; What Makes the Irish Heart Beat/duet with Don Henley; The Pilgrim Ch. 33/duet with Kris Kristofferson

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  3. 21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    5.0 von 5 Sternen
    Der Alte hat noch Pfeffer für drei, 13. März 2007
    Rezension bezieht sich auf: Last Man Standing (Audio CD)

    Irgendwie fühlten sich die professionellen Kritiker anlässlich dieser CD anscheinend verpflichtet, irgendeinen Kritikpunkt zu finden — hemmungslose Begeisterung dürfen sich wohl nur Laien erlauben. Jedenfalls las ich immer wieder bei Besprechungen dieser CD, dass der Jerry Lee Lewis auch nur noch seinen alten Gaul reite. Dagegen wende ich ein: Warum soll er’n neuen Gaul besteigen, wenn der alte noch Pfeffer hat für drei? — Abgesehen davon stimmt es auch garnicht, dass dem „Killer“ nix mehr einfalle. Der tobt mit seinen 70 Jahren noch rum, dass alles zu spät ist, legt Piano-Läufe hin wie in seinen besten Zeiten, und schon das Spektrum der illustren Gäste (von Paddy Maloney bis Kid Rock) deutet drauf hin, welche Spannweite dieser alte Haudegen immer noch hat:

    „Last Man Standing“ enthält 21 Duette mit allem, was Rang und Namen hat in Sachen Blues (B.B. King! Eric Clapton!), Rock’n’Roll, Boogie (Little Richard!), Rock (Jimmy Page! Mick Jagger, Ron Wood! Robbie Robertson!), Punk (Kid Rock!) Folk und Country (richtig gelesen! Neben George Jones und den alten Outlaws der 70er — Willie Nelson, Kris Kristofferson und Merle Haggard — präsentiert sich auch Keith Richard als bemerkenswert stilsicherer Country-Sänger). Hier die komplette Gästeliste: Jimmy Page, B.B. King, Bruce Springsteen, Mick Jagger & Ron Wood, Neil Young, Robbie Robertson, John Fogerty, Keith Richards, Ringo Starr, Merle Haggard, Kid Rock, Rod Stewart, George Jones, Willie Nelson, Toby Keith, Eric Clapton, Little Richard, Delaney Bramlett, Buddy Guy, Don Henley, Kris Kristofferson. Dazu kommen noch weitere Herrschaften, deren Namen einen gierigen Blick machen beim Lesen: Jim Keltner zum Beispiel, Ken Lovelace, Hutch Hutchinson oder Paddy Maloney…

    „Last Man Standing“ bietet nicht nur allerbrillantesten „Killer“-Sound, sondern auch noch Überraschungen en masse: Mal lässt Lewis sich bei Van Morrisons „What Makes My Irish Heart Beat“ von Don Henley und — Chieftains-Chief Paddy Maloney begleiten, mal fegt er zusammen mit Ringo Starr den Chuck-Berry-Klassiker „Sweet Little Sixteen“ über die Tasten, mal bewährt sich im Duett mit Springsteen ein Saxophon als veritables Boogie-Instrument, mal unternimmt er einen hörenswerten Folk-Ausflug zusammen mit Kristofferson, mal nimmt er zusammen mit Kid Rock „Honky Tonk Woman“ auseinander… und dass John Lennon diese Version von „I Saw Her Standing There“ (Jerry Lee Lewis & Little Richard) nicht mehr erleben kann, ist mehr als schade. Sogar Rod Stewart lässt sich ertragen, wenn „the Killer“ das Kommando hat.

    Langsam frag ich mich ja, woran es liegt, dass es all diese Urgesteine im satten Rentenalter immer noch voll bringen — gelernt ist halt gelernt, vermutlich. Beim „Killer“ ist’s auf jeden Fall so — was der zusammen mit der teilweise auch schon in Ehren ergrauten Crème der Szene(n) auf die Beine gestellt hat, sprüht vor Rhythm’n’Blues und Rock’n’Roll, hat den Blues, bietet gediegene Schwofnummern, brilliert mit Country und Folk.

    Die Linie von „Last Man Standing“ ist klar: Rock’n’Roll, Boogie und Rockabilly bilden das Rückgrat dieser CD; gleich der erste Song, „Rock and Roll“, ein Duett mit Jimmy Page, zeigt, wo’s langgeht. Unverkennbar sind immer noch Lewis‘ Piano-Läufe; die klingen so frisch und sind nicht zu bremsen, wie vor Jahr und Tag. Höchstens die beiden letzten Tracks weichen ein wenig von der Grundlinie ab; hier bleibt Lewis‘ Piano ein wenig im Hintergrund. An der Qualität ändert das freilich nichts.

    Jerry Lee Lewis, tatsächlich der letzte Überlebende des legendären One Million Dollar Quartet des Sun-Labels (die andern drei waren Elvis Presley, Carl Perkins und Johnny Cash), steht immer noch aufrecht. Aber sowas von aufrecht!

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