Bionic

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Bionic

Bionic

So sieht es also aus, Christina Aguileras neues Album Bionic als jüngste Revanche im erotischen Wettstreit zwischen Lady Gaga und Madonna. Es ist Sinnbild für den Clinch unter Frauen und deren Einsatz ihrer wohlproportionierten Körper, um die andere(n) auszustechen, vergleichbar mit der Disziplin des Schlammcatchens, nur viel sauberer! Das ist schamlos und erhellend zugleich, denn immerhin liefert das Album einen Erklärungsansatz, warum laut jüngster Umfrage von 100 britischen Mädchen 60 P

Unverb. Preisempf.: EUR 2,38

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3 thoughts on “Bionic

  1. 18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    2.0 von 5 Sternen
    Not herself, 6. Juni 2010
    Rezension bezieht sich auf: Bionic (Audio CD)

    Daß Christina Aguilera eine begnadete Sängerin ist, dazu hat es keiner Einberufung durch den Rolling Stone in die „100 Greatest Singers of All Time“ bedurft. Dennoch, als jüngstes Mitglied dieser Liste ein Ausrufezeichen für ihre Stimmqualitäten. Angefangen als „little girl with the big voice“ zeichnet sie eine vergleichbare Karriere zu der von Britney Spears und Justin Timberlake nach. Castingshows, die gemeinsame Moderation des „New Mickey Mouse Club“ und diverse Gesangsauftritte im Teenageralter. Den Durchbruch bringt die Single „Geenie in a bottle“ und das selbst betitelte Debüt. Dabei noch stark im Bubblegum/Teen Pop verwurzelt, verkauft sich das Album weltweit über 17 Millionen Mal. Ein Jahr später nimmt sie ihre erste spanischsprachige Platte „Mi reflejo“ auf, das ihr im Jahr darauf den Latin Grammy Award für das „Best Female Pop Vocal Album“ einbringt. Unvergessen das Video für das „Lady Marmelade“ Cover (aus dem Soundtrack zu Moulin Rouge), bei dem sie von P!nk, Mya und Lil‘ Kim begleitet wird. „Stripped“ manifestiert ihren Rang als etablierte Künstlerin und pendelt zwischen schlüpfriger, selbst bestimmter Attitüde (Dirrrty, Can’t hold us down) und gefühlvoller Selbstreflektion (Beautiful, The voice within). Sie verarbeitet dabei auch ihre schwierige Kindheit (I’m ok). „Back to basics“ erscheint 2006 und zeigt erneut eine neue Seite an der jungen Diva. Einflüsse aus Soul, Swing, Jazz und Blues halten in ihre Musik Einzug und atmen den Geist der 20er, 30er und 40er Jahre. In der Folge macht die Sängerin mehr durch die Ehe mit dem Musik Marketing Direktor Jordan Bratman und dem gemeinsamen Sohn Max von sich reden. 2008 erscheint die Best Of Compilation „Keeps gettin‘ better: A decade of hits“, jedoch nur mit einer neuen Single ausgeschmückt.

    Somit ist „Bionic“ erst das vierte englischsprachige Studioalbum nach einer 4-jährigen Pause. Und erneut unterzieht sich die einstige Popprinzessin einem extremen Wandel. Dem Ziel ein möglichst futuristisches Album zu gestalten, kommt sie bereits mit der ersten Hälfte sehr nahe. Eine Mischung aus elektronischen und organischen Elementen. Was den Gesamteindruck jedoch von Beginn an trübt, ist die gewollt aufreizende Haltung, die zur Schau getragene „Sex Sells“ Haltung und die Anlehnung an bekannte Künstlermuster. In Sachen Optik nehme man eine Prise Lady Gaga, füge Electronic Dance/Electro Hop der Marke M.I.A., Amanda Blank und Co. hinzu und kombiniere diese mit der Madonna der 90er. War die Queen of Pop mit „Erotica“ wohl auf der Suche nach sich selbst, kann sich auch Christina Aguilera nicht so recht entscheiden, was sie anno 2010 darstellen möchte. Vom Break Beat-lastigen Opener „Bionic“ über das Frauen Hip Hop gefärbte „Woohoo“ (feat. Nicki Mina) über offenkundige Madonna Rip-Offs (Glam) und Möchtegern R.Kelly Schlafzimmerhymnen (Sex for breakfast). Warum sie das Album bei dieser eindeutig, zweideutigen Haltung und fast schlampig für die Single „Not myself tonight“ in Szene gesetzt, gerade ihrem Sohn Max widmet, entzieht sich meinem Verständnis. Speziell bei der ersten Single verpufft die Zusammenarbeit mit Polow Da Don völlig. Dicke Beats täuschen nicht über fehlende Qualität hinweg. Den muß er in der Ablage P gefunden haben. Es reihen sich weitere, namhafte Songwriter und Produzenten ein: Tricky Stewart (Rihanna, Katy Perry, Beyoncé), Le Tigre, Ladytron oder Sia. Am Ende muß es u.a. Linda Perry wieder richten. Die Ballade „Lift me up“ sorgt nicht nur für den ersten Gänsehauteffekt, sondern lässt endlich auch die Stimme Aguileras glänzen. Ohne Synthesizer, Effekte und den ganzen „Futuresound“. Ab diesem Zeitpunkt gewinnt das Album an Struktur und Güte. Natürlich erzählen Balladen wie „All I need“, „I am“ und „You lost me“ nichts Neues, aber „ssssie kann ssssingen!!!“. Da machen dann auch die Up Tempo Nummern wie „I hate boys“ und „Vanity“ wieder Spaß. Interessant auch das Dancepunk Feature mit Peaches (My girls). Ohne das billige Coverartwork, den gewollten Sex und die bisher bescheidene Singleauswahl, hätte man dem Experiment „Bionic“ sicher mehr – auf jeden Fall eine ehrliche Absicht abgewinnen können. Da tut die „geschickt“ platzierte Parfümwerbung in der CD ihr Übriges. So bekommt man den Eindruck, daß die junge Mutter nun mit der Brechstange wieder in die Köpfe der Menschen zurück (und Geld verdienen) möchte. Dabei haben Singles wie „Beautiful“ oder „Hurt“ doch gezeigt, daß sie das gar nicht nötig hat. Schade.

    Anspieltipps: „Elastic love“, „Lift me up“ und „I hate boys“

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  2. 13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Sperrig, dirrty, rau – aber gut, 9. Juni 2010
    Rezension bezieht sich auf: Bionic (Audio CD)

    Christina Aguilera legt mit „Bionic“ ihr neuestes Album vor und zeigt sich im Hinblick auf ihre bisherige Karriere wieder von einer ganz neuen Seite.
    4 Jahre nach ihrem letzten richtigen Studioalbum Back To Basics, das mir entgegen vieler Meinungen sehr gut gefallen hat, wechselt sie erneut das Genre und klingt nun nach rauem Elektro-Pop. Auch die Zeiten der Genie-in-a-bottle-Aguilera sind vorbei, die Marylin Monroe wurde eingesperrt und eine zackige, verruchte Aguilera betritt die Gesangsbühne.

    Ich freue mich immer sehr, wenn Künstler sich von ihrem alten Stil abwenden und neue Richtungen ausprobieren.
    Bei „Bionic“ benötigt der geneigte Zuhörer aber ein wenig Geduld um Zugang zu finden, denn die Lieder sind stellenweise so sperrig und rau, dass es in manchen Fällen schon an den Nerven sägt. Hat man sich aber in die einzelnen Songs eingehört, entfaltet das Album seine ganze Blüte und Pracht.
    Gut, den Kritikern der „neuen“ Christina Aguilera muss ich dahingehend beipflichten, dass die Wahl von „Not myself tonight“ als erste Single-Auskopplung wirklich keine glückliche Wahl war und vielleicht dafür verantwortlich ist, dass sich Christina Aguileras Tour in den USA schleppend verkauft hat und nun abgesagt wurde.
    Denn besagtes Lied ist von allen 18 Liedern auf der Standard-Version und von den 23 Liedern auf der Deluxe-Version das schwächste – zu sehr versucht der Song lasziv und anrüchig zu sein.

    Gesangliche und melodische Perlen wie Elastic Love, Desnudate oder Glam sind es, die das Album herausragender machen, als der Einheits-Pop, der derzeit durch die Radios läuft. Auch im balladesken Bereich zeigt Christina Aguilera wieder ihr gesamtes Können: Lift me up, All I Need oder I am sind drei wunderbare Beispiele dafür, dass die Aguilera es in langsamen Liedern immer noch krachen lassen kann.
    Nach diesen ca. fünf Balladen wird es wieder so richtig fetzig. Stücke wie I hate boys oder My Girls sind da als Beispiele zu nennen.

    Ich bin beim besten Willen kein Christina Aguilera Fan, aber von den bisherigen Alben ist Bionic für mich das interessanteste, abwechslungsreichste und spannendste. Christina Aguilera erfindet das musikalische Rad mit diesem Album sicherlich nicht neu, dennoch ist es definitiv nicht schlechter als beispielsweise „The Fame“ von Lady Gaga. Von daher: Hören Sie sich die Hörproben bei der Mp3-Version hier bei amazon an und machen Sie sich einen ersten Eindruck – ich denke, Sie werden es nicht bereuen!

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  3. 15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Respekt – für diesen Mut wird man sie leider nicht belohnen!, 31. Mai 2010
    Von 

    Rezension bezieht sich auf: Bionic (Audio CD)

    Christina ging mir oft auf den Wecker … oder ich fand sie genial. Mal geschmacklos, mal perfekt, aber eindeutig talentiert, vielleicht schlecht beraten oder zu jung, aber immer Christina, irgendwie!
    Und jetzt? Tut sie wem keinen Gefallen? Sich selber? Der USA? Alten Fans? Kassiert fiese Kritiken für eine NICHT 08/15-Single und ein Album, das nicht perfekt, aber mutig, laut, klassisch und eckig zu gleich ist – nicht von mir:
    Hut ab, Christina! Das Album ist total unrund, aber alles andere als ratlos!

    Die Titel 1-9 sind laut, etwas anstrengender als gewohnt, aber da ist mehr enthemmte Gaga oder mutige Madonna zu finden, als manchem Recht ist. Man muß es gar nicht vergleichen, aber die Songs sind roh und teilweise ungeschliffen, was ich hier sehr schätze. Das pulsierende >Desnudate< oder das klickende >Glam< machen mir Spaß – unausgereift, basslastig und nichts fürs erste Mal. Hier ist ein bißchen Durchhaltevermögen gefragt, bis sich einem der Spaß erschließt – etwas, was viele verlernt haben könnten.

    >Sex for breakfast< ist so geil wie es klingt, lasziv, slow, Neunziger, aber wirklich sexy. >Lift me up< würde ich als einen der besten CA-Songs ever ever ever bezeichen und mit >All I need< geht es fast perfekt und balladesque weiter. >I am< und >You lost me< erinnern an Mariahs gute Zeiten (die es ja mal gab).

    Abgeschlossen wird dann noch mit Fun und Funk, paßt genauso wenig, wie der Rest zusammen, aber … mir egal. Ich mag es viel lieber originell und verquert, als dieser restliche seelenlose US-Sauber-RNB-Pop.
    Vielschichtig, unabgerundet, ambitioniert, mutig und mächtig – die neue Christina Aguilera! Mir gefällts echt gut, jedoch sollte man unbedingt vorher reinhören.

    Hut ab, für dieses mutige Album, mit etwas anstrengenden, aber vielen ganz exzellenten Stellen! Wahre Künstler sind so schräg … von Zeit zu Zeit! Christina, weiter so, trotz der Kritiken. DAS macht Dich aus!

    Die Deluxe-Edition lohnt sich aufgrund der vielen tollen Bonussongs hier mal ganz außerordentlich.

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