I Look To You

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I Look To You

I Look To You

Die Redewendung vom Phönix, der sich aus der Asche erhebt, steht für einen kaum erwarteten Neubeginn nach einem totalen Zusammenbruch, -so wie im Fall von Whitney Houston. Eigentlich weiß man gar nicht, wem man dafür zuerst gratulieren soll; der Sängerin selbst oder ihrem Publikum, das jetzt in den Genuss von I Look To You kommt, ihrem ersten Studioalbum nach sieben Jahren musikalischer Funkstille. Dass es nicht das Prädikat “lang erwartet“ trägt, liegt schlicht daran, dass ka

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3 thoughts on “I Look To You

  1. 46 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    4.0 von 5 Sternen
    Gute Musik … kein Comeback!, 21. August 2009
    Von 

    Rezension bezieht sich auf: I Look To You (Audio CD)

    Nein, das Album ist vielleicht kein Meilenstein der Musikgeschichte und … nein, richtig zeitgemäß ist es auch nicht (was ist schon zeitgemäß derzeit) und … naja, ich glaube, Whitneys Stimme und Persönlichkeit sind ziemlich verändert, aber … es ist ein wirklich gutes rundes Album mit immernoch toller Musik.

    Ich bin kein Fan von den jammernden Diven Amerikas, die sich die Oktaven hin- und herjodeln und um „hipp“ zu sein, sich zeitgemäße Hiphop-Beats unterlegen lassen. Whitney mochte ich immer für ihre tolle Stimme und weil sie sowohl Balladen, als AUCH tolle Popsongs wie >Love will save the day>, >Step by step< oder >Its not right …< veröffentlicht hat.

    >I didnt know my own strength< ist mir eigentlich etwas zu düster … der Titelsong >I look to you< hat jedoch etwas ganz Magisches, Bewegendes und Atemberaubendes, auch und gerade als Ballade, großartig und brilliant.
    Das Album besteht ansonsten überwiegend aus Mid-Tempo-Songs, die sich manchmal etwas ähneln, die aber durchweg erfrischend daher kommen. Meine Highlights sind >Million Dollar Bill<, das flippige >For the lovers<, das poppige und obergeile >A song for you< und das grandiose >Salute< – tolles Cd-Ende, wirklich. Die Cd macht einen wirklich guten Gesamteindruck, aber ein echtes Comeback ist es leider nicht – ich hätte es ihr und uns gewünscht!

    ———————————————-
    RIP Whitney, ich bin wirklich sprachlos (12.02.2012)

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  2. 38 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    1.0 von 5 Sternen
    Verpasste Emanzipation, 20. Oktober 2009
    Rezension bezieht sich auf: I Look To You (Audio CD)

    Es gibt noch immer zahllose Interpretinnen, die schlechter singen als Whitney Houston. Und selbst wenn sie beim ein oder anderen Oktavensprung ins Straucheln gerät – geschenkt! Die Tragik dieses Albums besteht nicht darin, dass das exzessive Leben in ihrer Stimme Spuren hinterlassen hat, sondern darin, dass sie auf ihrem neuen Album dieses Leben glatt verleugnet.

    Auf I LOOK TO YOU will sie den Eindruck erwecken, sie wäre die alte. Das Mädel aus „I wanna dance with somebody“-Zeiten – clean wie eine polierte Tanzdiele, punktgenau wie ein geeichtes Metronom. Soul war das nie, eher das musikalische Pendant zum Blockbuster-Kino – effektvoll, überladen, doch als Ganzes in sich stimmig. Pop halt.

    Pop aber lebt von Makellosigkeit, duldet – anders als Rock oder Country – keine Fehler, keine Unebenheiten, keine Schwächen. Diesen Perfektionsanspruch jedoch kann die Whitney des Jahres 2009 gar nicht erfüllen, mögen die Tontechniker auch noch so sehr die Soundregler strapazieren. Dafür wäre die Whitney von heute prädestiniert für den Soul. Der hat bekanntlich seine Wurzeln im Blues. Und Blues gab es genug in ihrem Leben: eine zerrüttete Ehe mit einem notorischen Schläger, anhaltende Depressionen und immer wieder Drogenabstürze.

    Ein GUTES Komponistenteam hätte dieses „Material“ genutzt und ihr Songs auf den Leib geschrieben, die Whitneys Zerrüttung in Worte und Töne fassen. Und ein GUTES Produzenteam hätte diese Rohdiamanten behutsam eingefasst, d.h. auf Feinschliff und Prunk verzichtet. Leider hatte Whitney Houston kein gutes Team, sondern nur die üblichen Verdächtigen, die zwar wissen, wie ein zeitgemäßes R&B-Album zu klingen hat, aber nicht in der Lage sind, die Persönlichkeit eines Interpreten zum Ausdruck zu bringen.

    Und das ist schade. Denn mit ihrem neuen Album hätte Whitney Houston sich von ihrem alten, längst überholten Image emanzipieren können (so wie es Marvin Gaye 1971 mit WHAT’S GOING ON getan hat). Sie tut es nicht. Das Ergebnis ist trostlos: I LOOK TO YOU klingt, als hätte Mariah Carey einen schlechten Tag gehabt.

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  3. 5.0 von 5 Sternen
    Eine gewandelte und gereifte Whitney…, 11. März 2012
    Rezension bezieht sich auf: I Look To You (Audio CD)

    … begegnet uns auf diesem gelungenen Spätwerk. Nachdem die Ausnahmekünstlerin Whitney Houston in den 80er und 90er Jahren den „musikalischen Mount Everest“ erklommen hatte und eine Steigerung nicht mehr möglich war bzw. kein „Superstar“ ewig ein solcher bleibt überrascht sie in diesem Album mit einer gereiften Stimme, weniger Gesangsakrobatik, weniger Synthesizerklängen und melodiösen, eingängigen Melodien. Besonders beeindruckend ist der Song „I look to you“, eine romantische Ballade mit Klavierbegleitung, nach welchem das ganze Album benannt ist. Insgesamt legt Whitney ein solides, gepflegtes und würdiges Werk vor, welches im Gegensatz zu einer heute leider verbreiteten Praxis bzw. Unsitte nicht aus 1-2 Hits und 10 „Füllern“ besteht, sondern sich durch eine ausgewogene Qualität der Kompositionen und Arrangements auszeichnet. Zwar fehlen die für sie typischen „Superhits“ – es bestand wohl gar nicht (mehr) die Absicht, ein „Hitalbum“ zu produzieren. Gerade dieser Sachverhalt verleiht dem Werk eine ganz spezielle Intimität. Ja, Whitney hat sich gewandelt. Etwas anderes war von ihr als seriöser Künstlerin auch gar nicht zu erwarten. Sich auf der Grundlage der Variation für sie typischer musikalischer Klangbilder stetig selbst zu kopieren würde Whitney’s Verständnis musikalischen Schaffens zutiefst widersprechen. Der vollzogene Wandel berücksichtigt auch die Tatsache, dass nicht nur sie, sondern auch ihre langjährigen Bewunderer / -innen und Verehrer / -innen ebenfalls älter geworden sind und gewandelte musikalische Bedürfnisse hegen. Der eingeschlagene Weg widerspiegelt sich auch in der Art und Weise wie sich Whitney im Booklet optisch präsentiert: Gereift und elegant. Leider hat sie uns viel zu früh verlassen, hinterlässt jedoch mit diesem Album ein wirklich schönes „Abschiedsgeschenk“. Fünf Sterne und eine uneingeschränkte Kaufempfehlung!

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