No Nukes

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NO NUKES

Unverb. Preisempf.: EUR 8,91

Preis: EUR 17,41

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2 thoughts on “No Nukes

  1. 3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Pophistorische Bedeutung, 17. Mai 2010
    Von 

    Rezension bezieht sich auf: No Nukes (Audio CD)

    Als sich 1979 die Aktivistengruppe MUSE (Musicians United for Safe Energy) mit einer quasi konstitutierenden Konzertreihe im Madison Square Garden formierte, war der Auslöser dazu der Three Miles Ilsand Zwischenfall der sich knapp ein halbes Jahr davor ereignete. Federführend waren Jackson Browne, Graham Nash, Bonnie Raitt und John Hall, die selbstredend dafür neben Stars wie den Doobie Brothers, Bruce Springsteen, Tom Petty und Chaka Khan auch auf der Bühne standen.

    Das musikalisch hier dargebotene besteht nicht nur aus damaligen Hits der jeweiligen Akteure sondern auch aus durchaus obskuren songs wie dem bitterbösen ,Plutonium Is Forever‘ (von John Hall performt), oder dem astreinen Protestlied ,Power‘ das ebenfalls Hall mit den Doobie Brothers zum Besten gibt.

    Springsteen – 1979 in seiner Rock’n’Roll Phase – gibt ein eher bemühtes medley selbigen Genres, Nash liefert ein phantastisches ,Cathedral‘ und wer immer schon wissen wollte, ob Carly Simon James Taylor stimmlich live tatsächlich ziemlich alt aussehen lässt, dem wird das mit ,Mockingbird‘ vor Augen – oder besser – vor Ohren geführt.

    Gil Scott-Heron gibt ein nachdenkliches ,We Almost Lost Detroit‘, Chaka Khan ein unegwöhnlich kraftloses ,Once You Get Started‘. Die Abräumer sind aber Tom Petty & The Heartbreakers mit einer sehr intensiven Version von ,Cry To Me‘. Schade, dass nur ein track der Band den Weg auf diese DOCD fand.

    Nicht alles gelingt hier – ,Long Time Gone‘, der große Hit von CS&N enttäuscht, Ry Cooder’s ,Little Sister‘ bleibt irgendwie zu brav und auch die Collab von Springsteen und Jackson Browne zu ,Stay‘ bleibt hinter den Erwartungen zurück.

    Als pophistorisch durchaus schönes Beispiel für politisch engagierte Festivals die konkrete Themen ansprechen, ist das aber eine schöne Ergänzung für jede Sammlung, zumal das Teil auch noch recht ordentlich geremastered wurde. Achja – einen Film gibt’s davon übrigens auch.

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  2. 5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Get Together!, 15. April 2005
    Von 

    Rezension bezieht sich auf: No Nukes (Audio CD)

    „Come on people, now smile on your brother,
    Everybody get together, try to love one another,
    Right now“ – ‚Get Together‘, Jesse Colin Young
    NO NUKES ist zweierlei: Zum einen präsentiert der Live-Mitschnitt mit Künstlern wie Jackson Browne, James Taylor, Bonnie Raitt, den Doobie Brothers, Tom Petty sowie Crosby, Stills & Nash einen repräsentativen Überblick über die Westcoast-Mafia – the second wave of the Westcoast – der ’70er, zum anderen ist er ein Dokument des politisch-ökologisch motivierten Engagements – NO NUKES dokumentiert einige Anti-Atomkraft Festivals im New Yorker Madison Square Garden anno ’79- der Rock-Musik dieser Zeit.
    Neben den Beiträgen schon genannter Musiker – „Crow on the Cradle“ und „Before the Deluge“ von Jackson Browne, „Runaway“ und „Angel from Montgomery“ von Bonnie Raitt, „Captain Jim’s Drunken Dream“ und „Honey Don’t Leave L.A.“ von James Taylor oder „Cry to Me“ von Tom Petty & the Heartbreakers – findet man hier auch diverse Kollaborationen von Künstlern wie Carly Simon und James Taylor mit „Mockingbird“, James Taylor, Carly Simon und Graham Nash mit Dylan’s „The Times They Are A-Changin'“ oder Jackson Browne und Bruce Springsteen mit „Stay“ sowie Live-Interpretationen legendärer Songs wie „Teach Your Children“ von Crosby, Stills & Nash, „Takin‘ It to the Streets“ von den Doobie Brothers und vor allem „Get Together“, der definitiven Hippie-Hymne der ’60er, von Jesse Colin Young, dem ehemaligen Kopf der Youngbloods. Außerdem findet man auf NO NUKES noch ein Detroit-Medley („Devil With A Blue Dress/CC Rider/Good Golly Miss Molly“) von Bruce Springsteen & the E Street Band, „Little Sister“ von Ry Cooder, „We Almost Lost Detroit“ von Gil Scott-Heron undundund.
    Fazit: Neben dem KNEBWORTH Album der britischen Silver Clef Award Winners die sinnvollste Zusammenstellung von Künstlern eines Genres!

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