Durch Musik zur Sprache: Handbuch

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Durch Musik zur Sprache: Handbuch

Durch Musik zur Sprache: Handbuch

Das Buch beschreibt ein musiktherapeutisches Projekt zur Förderung der Sprachentwicklung von Kindern im Kindergartenalter. Durch eine Verbindung von pädagogischen und therapeutischen Methoden werden die Kinder ganzheitlich in ihrer emotionalen, sozialen und sprachlichen Entwicklung unterstützt. Neben methodischen Grundlagen enthält das Handbuch ein Repertoire 50 bewährter musiktherapeutischer Spielideen, die auch in anderen Zusammenhängen anwendbar sind. Es wird ergänzt durch Notenmateria

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3 thoughts on “Durch Musik zur Sprache: Handbuch

  1. 4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Theorie und Praxis in gelungener Mischung, 8. Februar 2010

    „Durch Musik zur Sprache“ ist ein musikpädagogisches und musiktherapeutisches Fachbuch, in dem theoretische und praktische Aspekte nicht nur quantitativ ausgewogen sind. Rosemarie Tüpker macht in ihrem Buch vielmehr den Wert einer Verzahnung theoretischer Grundlagen und praktischer Erfahrungen in der Arbeit mit sprachentwicklungsauffälligen Vorschulkindern deutlich. Das Buch zeigt zum Einen, dass eine gute theoretische Fundierung notwendig und wichtig ist, um Förderkonzepte zu entwickeln. Zum Anderen zeigt es, dass gerade in der pädagogischen und therapeutischen Arbeit nie beziehungslos geforscht werden kann. Vor allem zeigt die Arbeit von Rosemarie Tüpker, welch hohes Förderpotenzial die Musik beinhaltet und welche Lebens- und Lernbereiche durch Musik berührt werden können. Musik hat stützende Kraft. Gemeinsames Musikmachen kann ein Gerüst sein, um Spracherwerbsprozesse zu verbessern und Kommunikation zu erleichtern bzw. zu ermöglichen. „Durch Musik zur Sprache“ ist ein Fachbuch, das zum Einen neue Impulse für die praktische musikpädagogische Arbeit in Spielgruppen, Kindergärten, Grund- und Förderschulen und in sprachtherapeutischen Einrichtungen bietet, das zum Anderen aber auch die wissenschaftlichen Grundlagen aus der Musikpädagogik und der Musikpsychologie, aus der Entwicklungspsychologie, aus der Spielpsychologie und aus der Sprachentwicklungsforschung in den Blick nimmt. Ein empfehlenswertes Buch für alle, die sich theoretisch oder praktisch mit Sprachförderung oder Musikerziehung befassen.

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  2. 4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Mutig und einladend, 26. Januar 2010
    Von 

    Das ist das erste BoD-Buch, das ich bewusst in der Hand halte. Ein Buch also, das bei Bestellung gedruckt wird. Und, wie ich hörte, wird es schon kurz nach Erscheinen oft gedruckt. Das hat seinen Grund, denn dieses Handbuch hat etwas Besonderes. Es ist ein Zwischenstand eines interessanten Projekts. Nicht in Form von gehefteten Papieren, die sich unter anderen verlieren, sondern in ansprechender Buchform, die natürlich dann auch etwas kostet. Aber ich bekomme dafür auch etwas Interessantes und Inspirierendes.
    Ausgehend von den erschütternden Ergebnissen der ersten Sprachstandsfeststellungen (Delfin 4) bei Vierjährigen folgt eine Projektgruppe der Idee, Sprachentwicklung durch musikalisch-therapeutische Spielformen zu fördern. Es gibt ausreichend wissenschaftliche Belege dafür, dass Musik eine Brückefunktion zur Sprache hat. Erkenntnisse der Entwicklungspsychologie und Neuropsychologie gehen in die gleiche Richtung. Die wissenschaftlichen Grundlagen werden in dem Handbuch kurz angedeutet, Schwerpunkt ist die Praxis.
    Bevor über 60 Spielideen aus sehr unterschiedlichen Quellen beschrieben werden, sind wesentliche Aspekte skizziert, die der Sprachförderung dienlich sind und die sich inhaltlich in den Spielideen finden. Die Liste ist lang und macht klar, in welchen Zusammenhängen Sprachentwicklung geschieht. Schon sie allein regt mich als Therapeuten an, darüber immer wieder neu nachzudenken, warum Menschen sprachlos sein können.
    Als Großvater – also gar nicht als Therapeut – beobachte ich beim Lesen so ganz für mich die Sprachentwicklung meines Enkels, der ganz offensichtlich Sprache auch viel über Musik lernt. Und da begegnet mir dann auch in diesem Buch eine seiner Lieblingsfiguren, Elmer, der kariert-bunte Elefant aus dem Kinderbuch von David Mc Kee. Aber auch die Geschichte vom Seelenvogel der israelischen Autorin Michal Snuit, die auch in der Therapie mit Erwachsenen sehr hilfreich sein kann.
    Das Buch schließt mit Text und Musik zu einem Musical von Barbara Keller und Ulle Pfefferle „Mein lieber Schwan“, das vom Andersein, von Einsamkeit, von Liebe und vom Angenommensein und Verstehen erzählt.
    Ich wünsche diesem Buch viele Leser/innen aus zwei Gründen. Erstens finde ich in ihm eine gut aufgearbeitete Sammlung von Spielideen für und mit Kindern mit entsprechenden Hinweisen auf die Aspekte der Sprachförderung. Und zweitens finde ich es mutig und einladend, eine anderthalbjährige vorbereitende Projektphase in Buchform zu gießen und damit das Fertige im Unfertigen zu dokumentieren. Ich werde als interessierter Leser zum Mitdenken, Mitprobieren und Mitarbeiten eingeladen und finde nichts Abgeschlossenes vor. Das entspricht meinem Verständnis von kreativer Therapie und deshalb meine Empfehlung für dieses Buch!
    Martin Lenz, Dipl.-Musiktherapeut

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  3. 2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    2.0 von 5 Sternen
    Titel verspricht zu viel, 22. Januar 2011

    Für meine Arbeit als Musikpädagogin an einer heilpädagogischen Einrichtung für Kinder war ich auf der Suche nach Literatur für den Bereich ‚Sprachförderung durch Musik‘, da ich mit vielen Kindern arbeite, die kaum oder nur schwer verständlich sprechen. Als ich auf Rosemarie Tüpkers Buch ‚Durch Musik zur Sprache‘ stieß, weckte der vielversprechende Titel und auch die dazugehörige Kurzbeschreibung gleich mein Interesse.
    Dieses Buch erfüllte meine Erwartungen aber leider nicht.
    Im Bereich Entwicklungspsychologie erscheinen hier keine Informationen über den gemeinsamen entwicklungspsychologischen Ursprung von Musik und Sprache und deren Zusammenhang in der weiteren Entwicklung. Es wird nur die Sprache angesprochen, die Musik bleibt nur ganz kurz erwähnt, wobei nicht darauf eingegangen wird, wie Musik die Sprachentwicklung verbessert.
    Neben theoretischen Informationen war ich vor Allem auf die 50 praktischen Spielideen zur Sprachförderung durch Musik gespannt. Bei den Spielvorschlägen handelt es sich z.T. um Bewegungsspiele, Dirigierspiele oder Spiele zum Einsatz von Instrumenten, jedoch ist der Bezug zum Schwerpunkt Sprache hier nur noch schwach. Im Vordergrund stehen vielmehr andere Punkte wie Bewegung, Entspannung, Konzentration oder Phantasie und Kreativität. Eine Anmerkung, inwiefern die jeweiligen Spiele besonders die sprachliche Entwicklung anregen, fehlt meist völlig. Natürlich wirken sich all diese Aspekte auch auf die Sprache aus und spielen in einer ganzheitlichen Entwicklungsförderung eine große Rolle, trotzdem sollte ein Buch, das den Titel ‚Durch Musik zur Sprache‘ trägt, etwas spezifischer ausgerichtet sein und konkrete Vorgehensweisen aufführen, die in der Praxis speziell für die Sprachförderung eingesetzt werden können.
    Für die Verwendung in der Praxis finde ich dieses Buch nicht unbedingt empfehlenswert, da es nur wenige Lieder und Reime enthält.

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